Zum Tode von Enoch zu Guttenberg

Die HfKM betrauert den Tod des Dirigenten Ennoch zu Guttenberg.
Über zwei Jahrzehnte hinweg hatten zahlreiche Studierende und auch Dozenten der HfKM die Möglichkeit, bei Konzerten unter der Leitung von Ennoch zu Guttenberg als Chorsänger, Co-Dirigenten, aber auch im organisatorischen Bereich bei den Chiemseefestspielen mitzuwirken. 
Viele unserer Musikerinnen und Musiker hat er durch seine - im besten Sinne streitbaren - Suche nach Sinn und Zweck von Kunst und Kultur, bewegt und angeregt, selbst über ihr eigenes Tun nachzudenken.
Dafür sind wir alle diesem außergewöhnlich charismatischen Musiker und Menschen zu großem Dank verpflichtet.

Requiescat in pace!

Prof. Stefan Baier
Rektor

Der Neue Kammerchor der HfKM nach einem Auftritt beim Chiemseefestival im Jahr 2009 mit Enoch zu Guttenberg

Studiengottesdienste und Konzerte im Juni 2018 an der HfKM

Photo: HfKM

Studiengottesdienste

21. Juni 2018   17.30 Uhr
Wort-Gottes-Feier
Einstimmige und mehrstimmige Gesänge aus dem neuen GOTTESLOB
Kantorengesänge aus dem Freiburger Kantorenbuch
Leitung: Studentenpfarrer Hermann Josef Eckl
Kantorin: Felicia Wieland
Organist: Florian Schuster
Studierende der HfKM


28. Juni 2018   18.30 Uhr
Messfeier (Chor, Schola)
in Niedermünster
Heilige Messe am Vorabend des Hochfestes
der heiligen Apostel Petrus und Paulus
Kantoren: Mario Jurczyk, Bastian Wagner, Elisabeth Ott
Hochschulchor, Leitung: Prof. Kunibert Schäfer,
Andreas Haller, Jonas Hilger
Schola Gregoriana der HfKM, Leitung: Prof. Dr. Christoph Hönerlage
Organistin: Olga Koeva
Lektor Erste Lesung: Kornelia Cichon
Lektor Zweite Lesung: Jonas Hilger


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Konzerte

26. Juni 2018  19.30 Uhr
Konzert der Gesangsklassen
„HfKM goes Opera“

29. Juni 2018  19.00 Uhr
Konzert der Streicherklassen


Orte: Saal, Foyer, St. Andreas
Eintritt frei / Spenden erbeten

HfKM goes Opera

Photo: HfKM

Arien, Duette und Ensembles aus Oper, und Musical
von Mozart, Donizetti, Händel, Vivaldi. Tschaikowsky, Gounod, Lortzing, Offenbach, Bernstein, u.a.

Eine Kirchenmusikhochschule macht Oper. Dürfen die das denn, können die das überhaupt und wie genau wird der Abend aussehen? Man darf nicht nur, sondern man ist dazu laut Lehrplan sogar verpflichtet. Nicht nur, dass die HfKM ja neben dem kirchenmusikalischen Bereich eine ganze Reihe musikpädagogischer Studiengänge anbietet – unter anderem mit künstlerischem Hauptfach Gesang – sondern noch mehr die Erfahrung, wie die ganzheitliche Darstellung von Musik musikalische Phantasie und Ausdrucksvielfalt entfaltet und differenziert, ist hier das wohl wichtigste Argument. Gerade im „Gesamtkunstwerk Oper“ lassen sich so viel Elemente der Kunst bündeln, wie in wohl keiner anderen Kunstform. Unter der Anleitung fachkundiger Dozenten (neben dem gesamten Gesangsteam etwa Kammersänger Sibrand Basa für die szenische Arbeit sowie Jean-Pierre Faber, unter anderem GMD in Passau)  wollen die Studenten der HfKM zeigen, was Sie alles gelernt haben und welchen Spaß es machen kann, das auf eine Bühne und vor ein gespanntes Publikum zu bringen. Dass dabei keine Ausstattungs- und Klangorgien à la Nationaltheater zu erwarten sind dürfte klar sein. Umso mehr Wert wird deswegen auf von innen getragene Rollengestaltung und musikalische Feinarbeit gelegt und die erfrischende Spontanität der jungen SängerInnen tut ein Übriges, um diesen Abend für alle, die sich von Musik mitnehmen, ja mitreißen lassen wollen zu einem wirklich lohnenden Erlebnis zu machen.
HfKM goes Opera
Dienstag 26. Juni, 19.30 Uhr, Konzertsaal
Eintritt frei / Spenden erbeten

 

 

 

55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2018

Der  Wettbewerb  vom  17.-24. Mai 2018  brachte  folgende  Ergebnisse:

Wertung Streicher
Altersgruppe III
Kyrill Syemushyn, Klavier (Klasse Prof. M. Seewann)
Kilian Klin, Violine (Klasse J. Kerschner)
22 Punkte, 2. Preis

Altersgruppe V
Hannes Lehmann, Klavier (Klassen Fr. Holzkamp/J. Riem)
Clara Eglhuber,  Violoncello (Klasse W. Nüßlein)
20 Punkte, 3. Preis

Wertung Orgel
Altersgruppe V
Ludwig Orel, Orgel (Klasse Prof. F.J. Stoiber)
25 Punkte, 1 Preis
Christoph Preis, Orgel (Klasse Prof. F.J. Stoiber)
24 Punkte, 1. Preis
Simon Rager, Orgel (Klasse Prof. F.J. Stoiber)
23 Punkte, 2. Preis

Ein herzlicher Glückwunsch an alle Jungstudierenden
für die hervorragenden Leistungen!

Ein herzlicher Dank geht an Sie,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
für die ausgezeichnete Arbeit und das Engagement
zugunsten unserer Jungstudierenden!

mit besten Grüßen
Prof. Stefan Baier, Rektor

"Die schöne Müllerin, ein Monodram".

Fotos von der Aufführung am 15.Mai 2018 im Konzertsaal der HfKM.

„Eine schier unerschöpfliche Aufgabe!“
Die Online-Redaktion sprach mit Michael Seewann über seinen Liederabend mit Sibrand Basa am kommenden Dienstag im Konzertsaal der Hochschule

Schuberts “Müllerin” gehört zum beliebten Kernrepertoire des Kunstlieds. Worin liegt der Reiz, als Sänger und Begleiter immer daran zu arbeiten und aufzuführen?
Sowohl die Ebene des Textes als auch die der Musik stellen einen Kosmos für sich dar. Aber wie geht man mit der Vereinigung dieser beiden Dimensionen um? Wie balanciert man Wort und Klang aus? Diese Frage immer wieder neu zu stellen ist eine schier unerschöpfliche Aufgabe.

Der Liedbegleiter stand in der öffentlichen Wahrnehmung lange Zeit im Schatten des Sängers. Das hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten sehr verändert. Woran liegt Ihrer Meinung nach dieser Wandel?
Mit Liedbegleitern wie Hubert Giesen, Gerald Moore oder Leonard Hokanson wurde in der zweiten Hälfte des 20 . Jahrhunderts das Augenmerk mehr auf die Bedeutung des Klavierparts gerichtet : das dort nämlich die psychologischen Vorgänge hinter den Worten des Textes klanglich ausgedeutet werden. Und natürlich durch die Liedklassen von z.B. Aribert Reimann und Dietrich Fischer -Dieskau, in denen ich jeweils fünf Semester studieren durfte. Dort war es eine Grundbedingung, dass die Auseinandersetzung mit dem Lied nur auf der Basis eines gleichberechtigten Sich Begegnens gelingen kann.
 
Sibrand Basa, mit dem Sie Schuberts Liederzyklus präsentieren werden ist nicht nur ein versierter Liedinterpret, sondern beschäftigt sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Sprache, Sprachartikulation und Gesang. Welche Auswirkung hat das auf die Zusammenarbeit mit ihm?
Ein Glücksfall, mit einem Sänger arbeiten zu können, der auch im szenischen Arbeiten seine Meisterschaft entwickelt hat. Die "Schöne Müllerin " stellt nicht nur eine Gruppe schöner Lieder dar, sondern birgt einen dramatischen Handlungsstrang, aufgehängt an einer Person, dem Mülllersburschen. Gemeinsam mit Kammersänger Sibrand Basa wird es realisierbar, diese Dimension des "Liederspiels" frei zu legen.

Am Konzertabend werden auch die Texte Wilhelm Müllers rezitiert.
Ich konnte nie recht verstehen, warum man den Gedichten von Wilhelm Müller immer den Geruch der Zweitklassigkeit angehängt hat. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich Frau van Spronsen für den Abend gewinnen konnte. Sie wird die Gedichte und den Prolog, den Schubert nicht vertont hat, rezitieren, um so die Kraft dieser Gedichte noch von einer anderen Seite auszuleuchten und aufscheinen zu lassen. Vielleicht gelingt es so, der gängigen Rezeption von Wilhelm Müller etwas entgegen zu setzen.




Photos: Schäfer Chr.

DAS NEUSTE VON DER HfKM

 

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Forschungvorhaben  

Prof. Kunibert Schäfer führt im Wintersemester 17/18 eine Studie zum Thema: Eine Suche nach belastbaren Faktoren über die vorbildhafte Chorarbeit in Kirchenchören der kath. Kirche Deutschlands durch.

Dabei beschäftigen ihn Fragen wie: - Weshalb gelingt es in manchen Ensembles scheinbar mühelos, neue begeisterte Sängerinnen und Sänger zu finden? - Weshalb funktionieren manche Chöre vorbildhaft und es ist für Mitwirkende die reinste Freude hier dabei zu sein? - Gibt es Gemeinsamkeiten unter diesen Chören? - Lassen sich gelungene Modelle evtl. auf andere Chöre übertragen?

Prof. Schäfer bat die Kirchenmusikdirektoren der deutschen Diözesen um die Nennung eines Kirchenchores (keinen Domchor bzw. professionellen Chor) der eigenen Diözese, bei welchem er diese Aspekte einer gelungenen Chorarbeit analysieren und dokumentieren kann? Genannt werden sollte also ein „Vorzeigekirchenchor“ der eigenen (Erz)Diözese.

Welche Chöre bisher besucht wurden, bzw. nach aktuellem Stand in den nächsten Monaten besucht werden, sowie weitere Infos zum Forschungsvorhaben finden Sie unter:
http://www.kunibertschaefer.de/Forschungsvorhaben-im-WS-17_18.htm

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HIER - Tage Neuer Musik an der HfKM Regensburg

02.05.17 (nmzMedia – Katharina Herkommer) - Regensburg - In diesem Frühjahr lud die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg Komponisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu ihren zweiten "Tagen Neuer Musik" ein. In Konzerten und Vorträgen, Gesprächs- und Diskussionsrunden setzten sich die Teilnehmer mit zeitgenössischen geistlichen Werken auseinander. Warum sich das traditionsreiche Regensburger Haus regelmäßig so für die zeitgenössische Musik gerade in der Kirche stark macht, beleuchtet unser kleiner Bericht.

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HIER - DIE HOCHSCHULE für katholische Kichenmusik und Musikpädagogik

2017 mit Arn Goerke an der HfKM
(Dirigent des Symphonieorchesters
der Universität Regensburg)


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Neuerscheinung:
Faszination Orgelimprovisation


Faszination Orgelimprovisation: Ein Studien- und Übungsbuch.
Der Regensburger Domorganist und Orgelprofessor der HfKM Franz Josef Stoiber legt bei dieser Neuerscheinung keine herkömmliche Improvisationsschule vor, sondern ein facettenreiches Lese- und Arbeitsbuch. Es enthält nützliche methodische und didaktische Reflexionen, etwa zur Ausbildung von Klangvorstellung und Reaktionsfähigkeit. Ebenso finden sich vielfältige praktische Übungen zum Improvisieren in unterschiedlichen Stilen, die Stoibers jahrelange Unterrichts- und Praxiserfahrung widerspiegeln.
Diese Anleitung zur Orgelimprovisation hat das Zeug zum Standardwerk moderner Orgelausbildung.
Bärenreiter-Verlag
Editionsnummer BA 11241
ISMN 9790006564040
https://www.baerenreiter.com/shop/produkt/details/BA11241/


Photos: HfKM



Herzlich willkommen an der HfKM Regensburg!

Wir danken für Ihr Interesse an unserer Hochschule. Sie wurde 1874 als „Kirchenmusikschule Regensburg“ gegründet, hat 2001 den Hochschulstatus erhalten und ist die weltweit älteste Ausbildungsstätte ihrer Art. Nach einer Generalsanierung des Hochschulgebäudes mit der Erneuerung der gesamten Ausstattung können wir optimale Studienbedingungen inkl. Studentenwohnheim anbieten.
Neben dem im Zentrum stehenden Studium der katholischen Kirchenmusik können Sie weitere Bachelor- und Masterstudiengänge mit künstlerischen und pädagogischen Abschlüssen belegen.

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