TAGE NEUER MUSIK 2019 der HfKM "Stille - Zeit - Ewigkeit"


Aus „Erstmal Neues“ wird im zehnten Jahr ein mehrtägiges Festival mit Workshops und Konzerten. Im zehnten Jahr in Folge steht der Januar an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik (HfKM) ganz im Zeichen der Neuen Musik. In sechs intensiven Tagen feiert die Hochschule das Bestehen der erfolgreichen Reihe mit einer Fülle von verschiedensten Konzerten und Kursen.

Besonders freuen sich die Verantwortlichen, dass Sie den schwedischen Organisten und Komponisten Hans-Ola Ericcson, sowie den Orgelimprovisateur Dominik Susteck für Workshops und Konzerte gewinnen konnten. Ebenso wird zum Auftakt der Festivaltage am 15. Januar um 19.30 Uhr eine Uraufführung des italienischen Komponisten Biagio Putignano im Konzertsaal der HfkM zu erleben sein, als Hommage an Oliver Messiaen, dessen Quartett „vom Ende der Zeit“ exakt auf den Tag vor 78 Jahren im deutschen Kriegsgefangenenlager Görlitz das erste Mal erklang. Einen theologischen Einführungsvortrag zu Messiaen und seinem Werk wird der Großkanzler der Hochschule, Bischof Prof. Dr. Voderholzer im Foyer der Hochschule um 19:00 Uhr halten.

John Cages 4‘33‘‘ und die Simultanaufführung ASLSP/Organ2 bilden zusammen mit der viele Stunden lang andauernden Aufführung von Eric Saties „Vexations“ (bis ca. 3 Uhr früh) das konzentrierte und spannende Programm des vierten Festivaltags am Freitag, 18. Januar um 19 Uhr. Am Samstag, den 19.01. finden zwei Orgelkonzerte statt. Das erste um 12:00 Uhr im Konzertsaal der Hochschule mit Teilnehmern des Orgelkurses, das zweite um 17:00 Uhr in der Neupfarrkirche mit Hans Ola Ericsson.

Seinen würdigen Abschluss findet das Jubiläum mit einem Gottesdienst am Sonntag, 20. Januar um 21 Uhr in St. Paul Königswiesen, gestaltet vom Neuen Kammerchor der HfKM mit zeitgenössischen Chorwerken. 

Unter dem Titel „Erstmal Neues“ begann Prof. Kunibert Schäfer im Jahre 2009, der Musik des 21. Jahrhunderts ein eigenes Forum im Jahreslauf der Hochschule zu geben. Dabei steht nicht nur die Kirchenmusik im besonderen Fokus, sondern stets auch Instrumentalmusik und nichtgeistliche Vokalwerke. Viele Uraufführungen oder deutsche Erstaufführungen waren seitdem zu hören, auch renommierte internationale Komponisten nahmen die Veranstaltungen zum Anlass, sich mit neuen oder eigens komponierten Werken zu präsentieren, darunter Eniott Schneider, Sofia Gubaidulina, Harald Feller, Alexander LEstrange, Leo Brower, Dorothea Hofmann, Johannes Köppl, Steven Heelein, Biagio Putignano, Hans Schanderl u.a.

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Spenden sind erbeten. Weitere Informationen unter www.hfkm-regensburg.de und https://www.facebook.com/HfKMRegensburg/

HIER finden Sie das Programm!

EIN DEUTSCHE REQUIEM

GEGEN DAS VERGESSEN
Konzert am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am Sonntag den 27. Januar 2019
gestalten Hochschul- und Neuer Kammerchor der HfKM Regensburg,
gemeinsam mit den Pianisten Michael Seewann und Anastasia Zorina
in der kath. Pfarrkirche St. Andreas (Regensburg / Stadtamhof) um 17.00 Uhr unter Leitung von Kunibert Schäfer
ein Konzert „GEGEN DAS VERGESSEN“. Zu hören ist:
„EIN DEUTSCHE REQUIEM“ op. 45 von JOHANNES BRAHMS
in einer neuen Fassung für Chor und zwei Klaviere

Der Eintritt zum Konzert ist frei, jedoch werden die Mitwirkenden zum Ende des Konzertes um eine großherzige Spende für die Psychatrische Klinik in Branitz (Polen) bitten. Roman Herzog in seiner Proklamation zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus: „Symbolhaft für diesen nationalistischen Terror steht das Konzentrationslager Auschwitz, das am 27. Januar 1945 befreit wurde und in dem vor allem solche Menschen litten, die der Nationalsozialismus planmäßig ermordete oder noch vernichten wollte. Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an
die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.
Ich erkläre den 27. Januar zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus."
In der Kirche werden Plakatwände mit folgenden Texten an die Schrecken der Nationalsozialisten erinnern.
Ich befehligte Ausschwitz bis zum 1. Dezember 1943 und schätze, dass mindestens 2.500.000 Opfer dort durch Vergasung und Verbrennen hingerichtet und ausgerottet wurden; mindestens eine weitere halbe Million starben durch Hunger und Krankheit. Aussage von Rudolf Höß, Kommandant des KZ Auschwitz,
im Nürnberger Pohl Prozess über die Massenmorde in Auschwitz, 5. April 1946.
Im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt. Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Erich Kästner:
»Bei Durchsicht meiner Bücher«, 1946.
Wer erbkrank ist, kann unfruchtbar gemacht (sterilisiert) werden, wenn nach der Erfahrung der ärztlichen Wissenschaft mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, daß seine Nachkommen an schweren körperlichen oder geistigen Erbschäden leiden werden. Aus dem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933.
Der Führer ist entschlossen die Stadt Petersburg vom Erdboden verschwinden zu lassen. Ein Interesse an der Erhaltung auch nur eines Teiles der Bevölkerung besteht unsererseits nicht.
Aus einem Schreiben der deutschen Seekriegsleitung, September 1941.
Wenn wir die Gaskammern öffneten, sahen wir, daß die Menschen im Stehen gestorben waren. Einer neben dem anderen, die Köpfe geneigt. Henryk Mandelbaum, Häftling im Sonderkommando in den Krematorien von
Auschwitz-Birkenau.

Neuer Mastersudiengang Gregorianik/Liturgiegesang

HOCHSCHULE FEIERT ABSOLVENTEN


Am vergangenen Donnerstag verabschiedete die HfKM
die diesjährigen Absolventen. Neben Zeugnisvergabe und Pontifikalvesper bereicherte Prof. Reiner Schuhenn als Gastredner
von der Musikhochschule Köln den Abend.

Unseren AbsolventInnen wünschen wir viel Erfolg
im nächsten Lebensabschnitt und weiterhin viel Freude an der Musik!

Näheres finden Sie HIER!

 

 

 

Die Absolventen der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik mit Dozentinnen und Dozenten sowie Vertretern des Stiftungsrats. Foto: Uwe Moosburger

„Impressionen der HfKM-Absolventenfeier am 22.11.2018“












Fotos: Uwe Moosburger

STUDIENGÄNGE AKKREDITIERT


Die Regensburger HfKM ist Bayerns erste Musikhochschule,
deren gesamtes Studienprogramm auf seine Qualität hin überprüft
und komplett zertifiziert worden ist.
Alle 30 Studiengänge wurden ohne jegliche Auflagen genehmigt.

Näheres finden Sie HIER!

Das Gutachten über die HfKM Regensburg ist im Volltext
im Internet unter der Rubrik "Akkreditierte Studiengänge" einsehbar.
Link http://www.akast.info

 

Bild: Bischof, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, magnus cancellarius und Prof. Stefan Baier, Rektor der HfKM. Foto: Pressestelle

Gottesdienste im Wintersemester 2018/2019

Mit der Gemeinde und für die Gemeinde musizieren
zur Ehre Gottes
Kantoren, Scholen, Chöre, Organisten
und weitere Musiker der HfKM.

HIER finden Sie Nähers zu den Gottesdiensten!

K o n z e r t e

Photo: HfKM


20. Januar 2019  16.00 Uhr
Neujahrskonzert - Jungstudenten
Die Jungstudierenden der Streicherklassen der HfKM laden auch in diesem Jahr wieder herzlich zum Neujahrskonzert am Sonntag, 20. Januar um 16.00 Uhr im Konzertsaal ein.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 gehört die Frühförderklasse zum festen Bestandteil der HfKM und hat seitdem eine große Anzahl junger Talente maßgeblich gefördert. Die Resultate ihrer Ausbildung präsentieren die Jugendlichen an der HfKM in zahlreichen Matineen und Konzerten, darüberhinaus sind sie bei vielen weiteren musikalischen Projekten und Auftritten in ganz Deutschland aktiv.
Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen diesmal Werke von Benjamin Britten, Claude Debussy, Alberto Ginastera, Reinhold Glière, Edvard Grieg, Joseph Haydn, Aleksey Igudesman, Alexey Lvov, Niccolò Paganini,  Astor Piazzolla, Sergei Prokofiev, Pablo de Sarasate, Georg Philipp Telemann und Henry Vieuxtemps.

27. Januar 2019  17.00 Uhr
Brahms –Ein deutsches Requiem
Fassung mit zwei Klavieren

05. Februar 2019  19.30 Uhr
Winterkonzert des Fachbereichs Klavier

14. Februar 2019
18.30 Uhr Gottesdienst
19.30 Uhr Winterkonzert der HfKM

15. Februar 2019
Regensburger Hochschultag 2019

15. Februar 2019  19.00 Uhr
Konzert der Streicherklassen

19. Februar 2019  19.30 Uhr
Konzert der Gesangsklassen

06. März 2019
Aschermittwoch der Künstler
Zwischen Ohnmacht und Vollmacht.
Von der Berufung des Künstlers.

18. März 2019  19.30 Uhr
Stummfilm + Livemusik

02. April 2019  19.30 Uhr
Konzert für 1000 Tasten Cembalo, Hammerflügel

11. April 2019  19.30 Uhr
Klavierkonzert – Schubert V

Orte: Saal, Foyer, St. Andreas
Eintritt frei / Spenden erbeten

DAS NEUSTE VON DER HfKM

 

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Forschungvorhaben  

Prof. Kunibert Schäfer führt im Wintersemester 17/18 eine Studie zum Thema: Eine Suche nach belastbaren Faktoren über die vorbildhafte Chorarbeit in Kirchenchören der kath. Kirche Deutschlands durch.

Dabei beschäftigen ihn Fragen wie: - Weshalb gelingt es in manchen Ensembles scheinbar mühelos, neue begeisterte Sängerinnen und Sänger zu finden? - Weshalb funktionieren manche Chöre vorbildhaft und es ist für Mitwirkende die reinste Freude hier dabei zu sein? - Gibt es Gemeinsamkeiten unter diesen Chören? - Lassen sich gelungene Modelle evtl. auf andere Chöre übertragen?

Prof. Schäfer bat die Kirchenmusikdirektoren der deutschen Diözesen um die Nennung eines Kirchenchores (keinen Domchor bzw. professionellen Chor) der eigenen Diözese, bei welchem er diese Aspekte einer gelungenen Chorarbeit analysieren und dokumentieren kann? Genannt werden sollte also ein „Vorzeigekirchenchor“ der eigenen (Erz)Diözese.

Welche Chöre bisher besucht wurden, bzw. nach aktuellem Stand in den nächsten Monaten besucht werden, sowie weitere Infos zum Forschungsvorhaben finden Sie unter:
http://www.kunibertschaefer.de/Forschungsvorhaben-im-WS-17_18.htm

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HIER - Tage Neuer Musik an der HfKM Regensburg

02.05.17 (nmzMedia – Katharina Herkommer) - Regensburg - In diesem Frühjahr lud die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg Komponisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu ihren zweiten "Tagen Neuer Musik" ein. In Konzerten und Vorträgen, Gesprächs- und Diskussionsrunden setzten sich die Teilnehmer mit zeitgenössischen geistlichen Werken auseinander. Warum sich das traditionsreiche Regensburger Haus regelmäßig so für die zeitgenössische Musik gerade in der Kirche stark macht, beleuchtet unser kleiner Bericht.

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HIER - DIE HOCHSCHULE für katholische Kichenmusik und Musikpädagogik

2017 mit Arn Goerke an der HfKM
(Dirigent des Symphonieorchesters
der Universität Regensburg)


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Neuerscheinung:
Faszination Orgelimprovisation


Faszination Orgelimprovisation: Ein Studien- und Übungsbuch.
Der Regensburger Domorganist und Orgelprofessor der HfKM Franz Josef Stoiber legt bei dieser Neuerscheinung keine herkömmliche Improvisationsschule vor, sondern ein facettenreiches Lese- und Arbeitsbuch. Es enthält nützliche methodische und didaktische Reflexionen, etwa zur Ausbildung von Klangvorstellung und Reaktionsfähigkeit. Ebenso finden sich vielfältige praktische Übungen zum Improvisieren in unterschiedlichen Stilen, die Stoibers jahrelange Unterrichts- und Praxiserfahrung widerspiegeln.
Diese Anleitung zur Orgelimprovisation hat das Zeug zum Standardwerk moderner Orgelausbildung.
Bärenreiter-Verlag
Editionsnummer BA 11241
ISMN 9790006564040
https://www.baerenreiter.com/shop/produkt/details/BA11241/


Photos: HfKM



Herzlich willkommen an der HfKM Regensburg!

Wir danken für Ihr Interesse an unserer Hochschule. Sie wurde 1874 als „Kirchenmusikschule Regensburg“ gegründet, hat 2001 den Hochschulstatus erhalten und ist die weltweit älteste Ausbildungsstätte ihrer Art. Nach einer Generalsanierung des Hochschulgebäudes mit der Erneuerung der gesamten Ausstattung können wir optimale Studienbedingungen inkl. Studentenwohnheim anbieten.
Neben dem im Zentrum stehenden Studium der katholischen Kirchenmusik können Sie weitere Bachelor- und Masterstudiengänge mit künstlerischen und pädagogischen Abschlüssen belegen.

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